Recycling-Know-how und Verkehrssicherheit für die Jüngsten: Volksschule zu Besuch bei den „Echten Mistkerlen“
Um das im Unterricht erarbeitete Wissen praxisnah zu vertiefen, besuchte auch heuer eine vierte Klasse der Volksschule Waldneukirchen die „Echten Mistkerle“ im Ressourcenpark Steyrtal. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Welt der Abfallwirtschaft und des Recyclings.

„Es ist uns ein großes Anliegen, dass sich Kinder frühzeitig mit den Themen Abfalltrennung, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft auseinandersetzen und die wichtigsten Zusammenhänge kindgerecht vermittelt bekommen“, betont Wolfgang Brandstätter, Prokurist des Entsorgungsunternehmens Steiner. „Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass das Umweltbewusstsein und das Grundwissen der Kinder von Jahr zu Jahr zunehmen.“
Ein Blick hinter die Kulissen der Abfallwirtschaft
Neben einem kurzen Rückblick auf die Entwicklung der Müllentsorgung – von früher bis heute – standen vor allem die vielfältigen Recyclingmöglichkeiten im Fokus. Höhepunkt des Vormittags war die Besichtigung der Wertstoff- und Sortierhalle im Ressourcenpark Steyrtal.
Dabei konnten die Kinder nicht nur zusehen, sondern auch selbst aktiv werden: Beim Entleeren von Mülltonnen am Sammel-LKW erlebten sie hautnah, wie der Alltag in der Entsorgungsbranche aussieht. Für zusätzlichen Spaß sorgte ein abschließendes Schätzspiel, bei dem das Gesamtgewicht der Klasse erraten werden musste.
Sicher unterwegs: Gefahren im „Toten Winkel“
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war der sogenannte „Tote Winkel“ bei LKWs. Den Kindern wurde anschaulich erklärt, dass es rund um große Fahrzeuge Bereiche gibt, die für Lenkerinnen und Lenker trotz Spiegeln nicht einsehbar sind. Gerade Fußgänger und Radfahrer können dort leicht übersehen werden.
Anhand praktischer Beispiele lernten die Schülerinnen und Schüler, wie sie sich im Straßenverkehr richtig verhalten: ausreichend Abstand halten, Blickkontakt mit dem Fahrer suchen und im Zweifel lieber stehen bleiben. Ziel ist es, das Bewusstsein für diese oft unterschätzte Gefahrenquelle frühzeitig zu schärfen.