Leerflächenmanagement im Steyrtal als Positiv-Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit

„Die Nutzung von vorhandenen leer stehenden Gebäuden und Brachflächen soll sowohl auf Gemeindeebene als auch bei Betriebsansiedlungen im Vordergrund stehen“, verweist Landesrat Achleitner auf zwei wesentliche Stoßrichtungen beim Kampf gegen den Bodenverbrauch in Oberösterreich.

„Ein gleich in mehrfacher Hinsicht beispielgebendes Projekt stellt die erfolgreiche Leerstand-Belebung im Steyrtal dar: Hier haben die drei Gemeinden Steinbach an der Steyr, Grünburg und Molln über die Gemeindegrenzen hinaus geblickt und im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit erreicht, dass 12 von ursprünglich 16 leerstehenden Gebäuden wieder genutzt werden, weiters wurde ein Gebäude abgerissen und die Fläche für Wohnbau umgewidmet und bebaut. Hier wurden eine vorausschauende Regionalentwicklung und eine flächensparenden Raumplanung betrieben sowie die Vorteile einer gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit genutzt“, hebt Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Achleitner hervor.

Das Projekt „Leerflächenmanagement Steyrtal“ entstand 2008, als sich die drei Gemeinden Steinbach an der Steyr, Grünburg und Molln gemeinsam dazu entschlossen haben, im Rahmen eines Förderprogramms des Landes OÖ („Flächensparende Baulandentwicklung“ zwischen 2006 und 2010) die gesamten Leerstände auf ihrem Gemeindegebiet analysieren zu lassen. Sie gaben eine Studie in Auftrag, die das Potenzial dieser Flächen bewertete. Begleitet wurde das Projekt von der Geschäftsstelle Steyr-Kirchdorf der Regionalmanagement OÖ GmbH. Regionalmanager DI Alois Aigner managte die Projekteinreichung und die Ausschreibung für die Studie.

 

Ebner

Friedrich Reinisch, Bürgermeister von Molln, Gerald Augustin, Bürgermeister von Grünburg, Wirtschafts-und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner, LAbg. Dr. Christian Dörfel, Bürgermeister von Steinbach/Steyr, und DI Alois Aigner, RMOÖ-Regionalmanager Steyr-Kirchdorf.

 

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